»Man sollte Abschied nehmen von einer Formulierung wie ›ich denke‹ und statt dessen sagen, ›dies ist ein Gedanke‹, und man tritt zu diesem Gedanken in Beziehung.«
Wittgenstein
Der Anlass richtet sich an Praktizierende, die bereits ein Minimum an Meditatons-Erfahrung haben und ihre Übung tiefer in den Lebensalltag einzubinden wünschen. Die Alltagspraxiswoche besteht aus 2 dreistündigen und 5 zweistündigen Anlässen, an sieben hintereinander folgenden Tagen. Es gehört zu den Teilnahmebedingungen, daß sie nur als Ganzes besucht werden kann. Es ist jedoch möglich, einem Abendanlass fernzubleiben.
Termine: Sonntag 9. Mai 2010 bis Samstag 15. Mai 2010
Sonntag 9. Mai (15.00 - 18.00);
Montag - Freitag 10. - 14. Mai (19.00 - 21.00);
Samstag 15. Mai (10.00- 13.00)
Ort: Johannes-Müller-Str. 40, 50735 Köln
Das Format der alltagsbegleitenden Praxiswoche unterscheidet sich von
anderen Praxisformaten darin, daß es den Akzent nicht auf Schweigen, Stille und formelle Sitzmeditation legt, sondern auf eine
gemeinsame, alltagsbezogene Ergründung, wie der im Titel angesprochen Themenkreis von »Durst« psychologisch erlebt wird, wie er als Übungfeld der befreienden Einsicht zugänglich gemacht werden kann und wie wir damit in den spezifischen Herausforderungen unseres Lebensalltages wirkungsvoll praktizieren können.
Die Alltagspraxiswoche
beginnt mit einer Einführung am Sonntag in der ich den Übungsrahmen präzisieren werde und die Thematik auf dem
Hintergrund der buddhistischen Tradition und Psychologie in eine anschauliche – und auch buddhistisch nicht vorbelasteten
Teilnehmern zugängliche – Perspektive zuzuspitzen versuchen werde. Sie endet mit einer abschließenden Begegnung am Samstag darauf und dem
Versuch einer Zusammenfassung und einem möglichen Ausblick. Die Abende der Woche sind nach kurzer Meditation einer von mir moderierten,
respektvollen und themenbezogenen Rückmeldung zur spezifischen Aufgabenstellung gewidmet und enden mit Praxisanregungen für den nächsten Tag. Es ist vorgesehen, daß wir im Laufe der Woche die Thematik von Durst
(taṇhā) in den verschiedenen Ebenen unseres Erlebens genauer untersuchen, unser Übungspotential ausloten und praktische Hilfestellung in der Befreiung des Herzens gewinnen.
Kosten: Spende (Empfehlung für Alltagswoche ~ € 150.-)
Anmeldung erforderlich.
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